Von Klabauter-Männern und anderen inneren Meutereien…

… oder , warum du dich trotz innerer Diskussionen nicht von deinen Zielen abbringen lassen solltest.

Wer kennt sie nicht die inneren diskussionsfreudigen Stimmen, die in dem Augenblick auftauchen, in welchem wir versuchen neue und uns unbekannte Wege einzuschlagen und/oder irgendetwas in unserem Leben zu verändern? Schon erscheinen die internen Kommentatoren auf dem Plan und beginnen lautstark damit, uns völlig vollzuschwafeln, um gerade noch das Schlimmste zu verhindern.

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Die üblichen Verdächtigen

Da hätten wir zum einen den inneren Schweinehund. Du weißt schon der Typ der einfach gerne faul auf der Couch rumhängt, vor sich hin chillt und versucht jede Art von Anstrengung nach Möglichkeit von sich fernzuhalten. Sein erklärtes Credo heißt: „Immer schön langsam! Nur nicht Überstürzen. Nicht, dass wir uns noch völlig verausgaben oder unnötig unsere Energie verschwenden!“. Er ist ein ziemlich gemütlicher Kandidat.

Deutlich nerviger ist da hingegen schon der innere Kritiker. Nie kann man ihm etwas gut genug machen und ständig hat er an uns oder unseren Handlungen noch etwas auszusetzen. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie viel Mühe wir uns auch immer geben mögen, um es besonders gut zu machen, denn der alte pingelige Perfektionist findet trotzdem immer noch etwas um daran herum zu meckern. Gerne verwendet er dabei Formulierungen wie: „Das ist jetzt aber nicht dein Ernst, oder? Das willst du jetzt nicht etwa so lassen?“ Und während er seufzt und mit den Augen rollt, wirft er dir noch ein vorwurfsvolles „Einmal mit Profis!“ hinterher. Vielen Dank auch!

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Oder nehmen wir den kleinen Schisser…ähm ups, vielleicht sollte ich ihn lieber Zauderer nennen. Au weia, nicht das nachher keiner mehr meine Blogartikel liest, weil ich mich so unflätig ausdrücke! Oh je, oder was wenn ich daraufhin alle meine liebgewonnenen Facebook-Bekanntschaften „entfreunden“? …ach du meine Güte, was wenn meine Kids mich dann „entmuttern“ (enterben geht ja schlecht!), weil ich ihnen einfach zu peinlich bin? Dann sitze ich womöglich dieses Weihnachten völlig einsam unterm Weihnachtsbaum… also ihr wisst schon ich meinte natürlich den inneren Angsthasen. O.k., ich gebe zu: das war jetzt geringfügig übertrieben. Aber es ist genau diese Art von Gedanken, welche er dir leise ins dein inneres Ohr flüstert, während er  dich aus sicherer Entfernung mit seinem ganzen Arsenal aus Sorgen, Befürchtungen und in den wildesten Farben geschilderten Katastrophenszenarien bombardiert. Zähneklappernd und mit schlotternden Knien versucht er uns davon zu überzeugen, bloß nicht die Sicherheit unserer Komfortzone für das ungewisses Ergebnis einer Veränderung aufs Spiel zu setzen. 

Herr Doktor, ich höre Stimmen, muss ich mir Sorgen machen?

Aber sicher kennt du die drei auch aus deinen eigenen Gedanken. Und das sind jetzt nur drei exemplarisch beschriebene Vertreter ihrer Art, die wir ständig mit uns herumtragen. In Wirklichkeit haben wir noch viel mehr innere Anteile und nicht alle sind so kritisch und nervig wie die drei. Nur sind die anderen Stimmen oft viel zarter, leiser, nicht so präsent oder einfach völlig verstummt. Vor allem, wenn du gerade sowieso schon seelisch oder körperlich angeschlagen bist, in einer Krise steckst oder dich mit einer großen Herausforderung konfrontiert siehst, tummeln sich oft nur diese demotivierenden und blockierenden Stimmen an deinem internen Mikrofon. Aber auch wenn sie dich manchmal mit ihrem Gerede nahezu in den Wahnsinn treiben, kannst du ganz beruhigt sein, denn diese Stimmen wahrzunehmen ist ganz normal. Das geht jedem von uns so und wer etwas anderes behauptet, sollte sich vielleicht getrost mal die inneren Ohren waschen.

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Na dann ist ja gut…oder?

Soweit so gut. Theoretisch haben wir also  kein wirkliches Problem … Praktisch aber leider doch. Denn im richtigen Leben kommen wir auf Dauer eben nicht darum herum, uns auch mal anzustrengen, Fehler zu machen oder gegebenenfalls mal etwas zu riskieren. Insbesondere dann, wenn wir uns dazu entschließen an unserem Selbstbild zu arbeiten oder in unserem Leben nachhaltig etwas zu verändern, kann das bei diesen Anteilen eine regelrechte innere Meuterei heraufbeschwören.

Urplötzlich sieht man sich dann mit zahlreichen Einwänden, Gegenargumenten und Behauptungen konfrontiert, die alles andere als dazu geeignet sind, uns in unserem Bestreben zu unterstützen, im Gegenteil. Sie beschwören Sorgen und Ängste bei uns herauf, nagen an unseren Selbstwert, rufen unangenehme Gefühle hervor oder demotivieren uns und blockieren uns in unserem Tun. Und weil sie mir dabei oft wie nervige und lästige kleine Kobolde vorkommen, nenne ich diese Art von Stimmen liebevoll meine inneren „Klabauter-Männer“. 

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Ade Veränderung? Ciao, Traumziel?

Heißt das nun als Konsequenz, dass  du alle deine schönen Wünsche und Veränderungspläne einfach aufgeben und über Bord werfen solltest? Oder solltest du vielleicht stattdessen diesen nervigen Kumpanen kurzerhand den Krieg erklären oder sie einfach über die Planke gehen lassen?

Nein, davon würde ich dir in jedem Fall abraten. Warum? Ganz einfach, weil das so nun mal nicht funktionieren wird. Diese inneren Stimmen sind ein wichtiger Teil von dir und sie erfüllen jeder für sich auch eine wichtige Funktion auf die du keinesfalls verzichten solltest. Wenn nämlich alles gut läuft  dann sorgt der innere Schweinehund zum Beispiel dafür, dass du dich nicht überanstrengst und dank dem Perfektionisten erlangen die Dinge, die du tust auch einen gewissen Qualitätsstandard. Selbst der Angsthase warnt dich unter anderem eben auch vor tatsächliche Gefahrensituationen und schützt somit dein Leib und (Seelen-) Leben.

Im Grunde meinen es die Typen ja gut mit dir. Nur übertreiben sie es manchmal, weil es eben Spezialisten sind, jeder auf seinem eigenen Gebiet. Deshalb fehlt ihnen gleichzeitig leider der Blick fürs große Ganze und sie neigen dazu Situationen nur durch ihre Spezialbrille zu betrachten. Außerdem drängeln sie sich erfahrungsgemäß gerne mal nach vorne ans Mikro in Zeiten, wo wir sie da nicht gebrauchen können.

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Meet & Greet mit den Klabautern

Du darfst Ihnen nicht einfach ohne weiteres das Ruder überlassen, sondern solltest wie ein guter Kapitän deine gesamte Mannschaft auf die bevorstehende gemeinsame Reise einzuschwören. Deshalb ist es von enormen Vorteil die inneren Ohren zu spitzen, gut hinzu hören und herauszufinden, was genau sich hinter den Parolen der einzelnen Mannschaft-Mitglieder verbirgt und wie jeder von ihnen tickt. Woher stammen ihre individuellen Überzeugungen?

Mir hilft es sehr mir ein Bild von den Jungs (und Mädels) zu machen, ihnen Namen und Gesichter zu verleihen. Dann kann ich mich ganz anders mit ihnen auseinandersetzen und mittlerweile sind mit Kalle Klabauter, Paule Pingelig und Zafira Zauderlich sogar ans Herz gewachsen.
Wem es dir wie mir gelingt deine innere Crew kennen zu lernen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sie wirklich zu verstehen und sie fair zu behandeln, dann wirst du erstaunt sein was sich mit ihrer Hilfe so alles erreichen lässt.

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Meuterei war gestern…

Ab heute heißt es: Leading & Teamplay!

Mit einer eingeschworenen inneren Crew werden die inneren Meutereien viel schnelle vorübergehen und deine Veränderungs-Reise kann so zu einem lohnenden, spannenden und unterhaltsamen, gemeinsamen Abenteuer werden. Und schließlich wird es dir mit einem  gut eingespielten inneren Team unterwegs gelingen, zahlreiche innere & äußere Schätze zu erbeuten und erfolgreich von einem Traumziel zum nächsten zu reisen.

Nun bin ich aber gespannt, was deine inneren Stimmen zu meinem Blogartikel sagen. Na, hörst du schon was? Vielleicht ein ganz leises „Oh oh, wir sind geliefert, Jungs!!!“? *schmunzel* Meine Klabauter haben mich jedenfalls nicht davon abhalten können, nach einer so langen Pause, endlich wieder einen eigenen Blogartikel zu veröffentlichen und ich habe die Crew eingeschworen, das wir gemeinsam den Blog weiter mit neuen Artikeln füllen werden. Ihr dürft also gespannt sein.

Jetzt ist es an dir!

Und, wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit deinen Freunden! Deren Klabauter werden sich freuen 😉

In jedem Fall wünsche ich dir  viel Spaß mit DEINEN inneren Klabautern und vielleicht wirst du ja jetzt schon mit deren nächsten inneren Meuterei etwas besser fertig werden!

Falls nicht, kannst du dich gerne noch unter folgendem Link auf meiner Infoliste für meine entsprechende Online-Workshop-Reihe eintragen, die Anfang September starten wird.

Schreib mir auch gerne in die Kommentare, was dir deine inneren Klabauter in der Regel so zuraunen, wenn es um das Erreichen deiner Ziele, das Erfüllen deiner Wünsche oder das Realisieren deiner angestrebten Veränderungen geht!

Ahoi
und 🌈bunte Grüße

Deine,

Elke Storath

P.S.: Du hast ein Wunschthema über das ich einen Blogartikel schreiben soll? Dann sende mir einfach eine Nachricht an info@rainbow-moments.de!