Verliebt, vernetzt, verinspicont!

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(Liebe Grüße an den lieben Gordon Schönwälder an dieser Stelle…yes, ich bin angefixt!)

Es liegt etwas Besonders in der Luft…

…an diesem Freitagmorgen. Ich spüre es in jeder einzelnen Pore. Es prickelt, es vibriert, es läuft mir wie ein wohliger Schauer über den ganzen Körper. Solange habe ich mich schon auf diesen Tag gefreut. Bereits  vor Monaten habe ich mein persönliches Ticket für dieses besondere Netzwerktreffen bestellt.
And today is the day: Inspicon 2018!

Ich bin aufgeregt,…

….denn hier werde ich sie alle endlich live treffen und erleben können. All diejenigen Menschen, die ich gefühlt schon solange kenne, die mir online schon so vertraut sind, weil unsere virtuellen Wege sich bereits mehrfach gekreuzt haben.

Aber werden sie mich überhaupt erkennen? Werden sie sich überhaupt mit mir unterhalten wollen? Und plötzlich habe ich das Gefühl hier vielleicht doch falsch zu sein. Mein kleiner Angst-Klabauter Zerafina Zögerlich flüstert mir all diese Fragen ins Ohr.

Allerdings ich kann ihr gar nicht länger zuhören, denn da kommt bereits die erste Kollegin freudestrahlend auf mich zugeschossen: „Wow, Elke wie cool! Schön, dass wir uns endlich einmal live sehen!“ und schon verschwinden all die zweifelnden Gedanken und ich tauche mitten hinein in das ganze Gewimmel und Gewusel um mich herum. Ab da genieße ich jeden einzelnen Moment.

Mittendrin statt nur dabei!

Das soll auch die nächsten zwei Tage so bleiben, denn bereits gleich nach Beginn der Veranstaltung stelle ich fest, das hier nicht einfach nur Selbstständige versammelt sind. Nein, hier treffen sich vor allem Menschen , die , wie Marit Alke es so wunderbar formuliert hat,  wie ich selbst die Welt verändern und dabei Spaß haben wollen.

Und so öffne ich Augen, Ohren und mein Herz und sauge alles in mich auf. Ich klebe an den Lippen der einzelnen  Redner, mache mir fleißig Notizen, genieße die wunderbare Atmosphäre, bewundere die besonderen Regeln und Prinzipien der Veranstaltung und suche mir spannende Sessions aus, um sie zu besuchen.

Am ersten Tag…

…hetzt mich Percy Pingelig mein Perfektions –Klabauter noch von einem Spot zum nächsten, weil er vermutlich Angst hat irgendetwas zu verpassen.  Aber mit der Zeit werde ich immer ruhiger und ich merke, dass alles, was hier passiert, genau seine Zeit und seinen Sinn hat. Ich führe Gespräche und ich erlebe Stille und in mich gekehrte Momente.  Alles findet seine Balance.

Am zweiten Tag triggert mich dann eine Bemerkung über das Ego in einem Vortrag der wunderbaren Mira Giesen. Sie spricht über dieses Ego, das uns oft daran hindern möchte  uns so, wie wir sind, nach außen sichtbar zu zeigen z.B. in Webinaren, aber auch in Videos, Podcasts oder Live-Formaten .

Könnten diese kritischen inneren Stimmen und  Gedanken, die ich immer liebevoll meine „Klabauter“ nenne, also auch hier ein Thema werden?  Während Zerafina noch mit der einsetzenden Schnappatmung kämpft, entschließe ich mich bereits, die Initiative zu ergreifen und eine eigene kleine Session zum Thema „Klabauter im Business“ anzubieten.

Was folgt ist eine Achterbahn…

… der Gefühle und plötzlich finde ich mich vor einem Flipchart wieder und versuche nicht daran zu denken, dass ich weder einen fertigen Vortrag, geschweige denn eine Präsentation oder auch nur einen konkreten Plan habe. Aber da sind Menschen, die das Thema anscheinend interessiert, also zwinkere ich gedanklich der lieben Kerstin Wemheuer zu und  lege ich einfach los.

Ich höre auf mir Gedanken darum zu machen, was die Teilnehmer  hören wollen, sondern ich verschenke all das, was ich zu geben und zu sagen habe. Wir kommen sehr schnell und sehr intensiv ins Gespräch und sowohl die Teilnehmer, als auch ich nehmen wirklich viel aus dieser Stunde mit.

Hinterher fühle ich mich einfach großartig, lege mich mitten auf die mit  Gänseblümchen übersäte Wiese und tanze mit Connor Mc Proud meinem Stolz-Klabauter eine inneren Säbeltanz zur Feier des Moments.

Erst ein paar Stunden später erfahre ich…

…in einer Session von Shailia Stephens, warum genau dieses ganze Wochenende mich so tief beeindruckt und bewegt. Gerade diese letzten Eindrücke klingen in mir auch noch Tage nach. Für mich sind sie nicht nur ein echter Augenöffner, sondern vor allem auch eine innerliche Streicheleinheit für meine Unternehmerinnen-Seele.

Noch tagelang habe ich das  großartige Gefühl  vor Energie und Ideen regelrecht überzuschäumen.

Ja,  ich darf einfach völlig ich selbst sein,  kann mich mit alle meinen regenbogenbunten Facetten gerade auch in meinem Business  zeigen und auch mal total inkompetent sein.

Ja, ich kann mich mit Menschen zusammentun, deren Herzen im gleichen Rhythmus schlagen, um mich mit ihnen auszutauschen oder  von ihnen inspirieren zu lassen. Und trotzdem darf ich anschließend mein eigenes Ding machen.

Ja, ich darf meine  Angst auf die Nase küssen, meiner Perfektion beruhigend auf die Schulter klopfen um dann mit ihnen gemeinsam vorwärts zu gehen und darauf vertrauen, dass es für uns der richtige Weg ist.

Ja, ich darf selbstwirksam entscheiden, was wirklich gut zu mir passt und mir Energie verschafft,  und meine „Brillianz“ leben, indem ich das tue, was ich von Herzen liebe.

Danke und bis zum nächsten Mal!

Ahoi und
regenbogenbunte Grüße,
Elke Storath

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